Chorgemeinschaft Oerlikon

Singen und Seele

Gesang gut für die Seele und Gemüt

Ein Abend um gemeinsam zu singen und zu lauschen, zu feiern und das Leben zu genießen, zur Ruhe zu kommen und aufzutanken.Gemeinsam möchten wir mit Ihnen einen Raum schaffen, in dem im gemeinsamen Singen Wege aufgehen können zu sich und zu dem, was uns trägt. Im Mittelpunkt stehen einfache Herzenslieder aus verschiedenen Traditionen. Alle mitten aus dem Leben und bei weitem nicht nur leise und besinnlich.

Entspannung für Körper und Seele

Welche Wirkungen hat Singen auf die Gesundheit? In körperlicher Hinsicht profitieren wir zunächst durch die Vertiefung der Atmung. Dies führt zu einer vermehrten Versorgung der Körperorgane mit Sauerstoff. Ebenfalls wird hierbei unsere „Vollatmung“ aktiviert. Dies bedeutet, dass wir beim Singen ganz natürlich bis tief hinein in den Bauch atmen und damit das Zwerchfell aktivieren. Eine eher flache Atmung, wie sie in unseren leistungsorientierten Gesellschaften weit verbreitet ist, begünstigt Stressprobleme und Symptome (wie z.B. muskuläre Verspannungen, Atemnot oder Ängste). Durch die Vollatmung kommt es zu einer günstigen Wirkung auf das vegetative Nervensystem. Beim Singen wird der Strom unserer Alltagsgedanken unterbrochen, wir finden zu mehr innerer Ruhe und Sammlung.
Die Herz- und Atemfrequenz verlangsamt sich und der für Entspannung zuständige Parasympathikus wird aktiviert. Zusätzlich führt die Ausschüttung von Botenstoffen wie Serotonin, Noraderenalin, Beta- Endorphinen und Oxytocin im Gehirn zu einem erhöhten Wohlbefinden und gehobener, glücklicher Stimmung. Wenn wir uns noch weiter in diesen sich ausbreitenden Zustand fallen lassen, entsteht ein Gefühl von „Flow“. Flow bedeutet ein völliges Aufgehen im Gesang und im Augenblick. Alle Sorgen und Nöte sind in den Hintergrund getreten – ich war nur noch Stimme und Körper...“

Singen macht gesund und glücklich
Studien konnten überzeigend nachweisen, dass bereits nach kurzer Zeit des Singens unser Immunsystem angekurbelt wird. Der Antikörper Immunglobulin A wird vermehrt produziert. Bei Chorsängern fand man im Speichel einen Anstieg um 240% nach dem Singen. Dieser Antikörper sitzt in allen Schleimhäuten des Körpers und bildet die vorderste Abwehr-Front gegen Krankheitskeime und Allergene, welche er bereits beim Eindringen unschädlich macht. Singen hat weiterhin eine „Schutzfunktion“ für unser Herz-Kreislauf-System, indem es zum einen den entspannungsfördernden Parasympathikus aktivieren kann und damit das Herz entlastet, zum anderen aber auch die Herz-Kreislauf-Fitness generell erhöht. So fand sich in einer schwedischen Studie, dass Profisänger eine mit Dauerläufern vergleichbare Fitness aufwiesen. Regelmäßiges Singen ist also eine Art „inneres Jogging“. Auch die beachtlichen psychischen Wirkungen des Gesanges können sich sehen lassen. Wir wissen mittlerweile, dass Singen hilft, Emotionen zu regulieren und zu verarbeiten und dass es generell die Stimmung verbessert. Singen ist ein Anti-Depressivum – ohne Nebenwirkungen. Der Musikpsychologe Adamek konnte nachweisen, dass Menschen, die regelmäßig singen, im Durchschnitt seelisch und körperlich gesünder sind als Nichtsinger. Sie sind weniger reizbar, ausgeglichener, selbstbewusster, sozial zugewandter und hifsbereiter.

Na dann bis bald.