Chorreise 2009
Geschrieben von Heinz Heim
Reise mit der Sauschwänzle-Bahn
Um 8.35 h konnte unser Car abfahren, etwas später als eigentlich vorgesehen, denn es waren zwei Personen zu viel an Bord. Unser Chauffeur, Mario von der Firma Hesscar hat uns erklärt, dass er nicht abfahren darf, solange der Car überbesetzt sei.
Schliesslich entschlossen sich freundlicherweise Ursula Gächter und Josef Marx, den Weg mit einem Privatauto unter die Räder zu nehmen.
Vorerst geht es Richtung Winterthur, dann wechseln wir auf die Autobahn, welche an Bülach vorbei führt. Bereits um 8.55 h sind wir bei Eglisau und nur 5 Minuten später kommen wir beim Zoll Schweiz / Deutschland an. Unser Carchauffeur führt uns an saftigen Wiesen und idyllischen Bauerndörfern vorbei. Die Schweiz hat uns wieder um 9.06 h. Die Fahrt führt uns vorbei bei Neuhausen am Rheinfall, anschliessend weiter über Beringen, welches ebenfalls noch auf Schweizer Boden liegt.
Es geht weiter über Löhningen, welches von Weinbergen umgeben ist. Nun befinden wir uns bereits im Klettgau, welches für seine schmackhaften und schönen Kirschen bekannt ist.
Wir biegen nach rechts ab Richtung Babenthal, die Leute hier wissen offenbar nicht, wo sie wohnen, denn auf einer Tafel stand Babenthal so geschrieben auf einer anderen Babental. Einerlei für uns, denn es ist schön hier. Wir legen eine Kaffeepause ein im gleichnamigen Restaurant, die Aussicht ist prächtig, es gibt für alle Kaffee und Gipfeli. Vor der Weiterfahrt sangen wir noch einige Lieder für unsere Begleiterinnen und für das Personal des Restaurants. Andi Gächter fand, dass wir einmal hierher zurück kehren könnten, aber auf privater Basis mit dem eigenen Auto. Offenbar würden sich viele Personen darüber freuen. Das Restaurant befindet sich auf 600 M.ü.M.
(Meter über Meer) oder 600 M.ü.N.N. (Meter über Normalnull), aber was ist hier schon normal?
Um 10.35 h ist die Pause vorbei und wir fahren weiter nach Stühlingen, in Schleitheim (im Dialekt Schlaate), geht es abermals über die Grenze.
Wir besteigen die Sauschwänzle Bahn und verlassen den Bahnhof um 11.30 h, das Rollmaterial ist schon fast nostalgisch aber immerhin kann man ein Getränk erstehen und die meisten entschlossen sich für ein Bier, oder zwei, Die Fenster der Bahnwagen sind in den Tunnels gefälligst geschlossen zu halten, da der Zug von einer Dampflokomotive gezogen wird, die Luft wäre wohl etwas stickig geworden im Wagen und unsere Köpfe schwarz. Um 12.10 h erreichen wir die Endstation in Blumberg, welche auf 702 M.ü.M. liegt. Unser Carchauffeur bringt uns dann vom Bahnhof zum Hotel Hirschen, das wir um etwa 12.45 h erreichen.
Ja es gab auch was zu essen und zwar einen üppigen gemischten Salat, anschliessend ein Schweinesteak mit Pilzrahmsauce und für alle, die noch etwas mochten, gab es noch einen feines Dessert.
Wir hatten anschliessend die Möglichkeit ein Bahnmuseum zu besichtigen oder direkt im Restaurant Stellwerk etwas zu trinken. Der Schreibende entschloss sich einen Teil des Museums zu besichtigen und dann zum Bier zu gehen.
Um 16.50 h ging es dann weiter Richtung Zürich, vorbei an grossen Wäldern und Rapsfeldern und um 17.05 h sind wir dann wieder beim Bahnhof Weizen, wo wir die Bahn am Morgen bestiegen hatten.
Unser Chauffeur brachte uns an einigen Weinbaugebieten vorbei, so an Hallau, Wilchingen, Osterfingen und um etwa 18.10 h waren wir dann wieder bei der Kirche Herz Jesu.
Denn Organisatoren sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Chorreise 2010
Geschrieben von Hugo Merz
Reisebericht
Wir trafen uns am Sonntagmorgen bei der Herz Jesu Kirche. Mit etwas Verspätung führte uns Alex von DOMO-Reisen Richung Sihltal, Hirzel, Sihlsee bis
hinauf zur Sattelegg wo wir einen gemütlichen Kaffeehalt machten. Anschliessend ging es weiter via Wollerau nach Weesen. Hier blieb noch etwas Zeit
entweder für ein Bier oder ein kleiner Spaziergang dem See entlang. Um 12.00 h gings dann mit dem Schiff, das bis auf den letzten Platz voll war nach Quinten
zum Mittagessen. Die Fischknusperli oder Schnitzel haben allen gut gemundet. Nach dem Essen hatten wir noch etwas Zeit um das Dörfchen Quinten zu
erkundigen.
Um 16.00 h fuhren wir mit dem Schiff nach Walenstadt. In der Hafenanlage gaben wir unter der Leitung von Walter Senn unseren Begleiter/innen und den
Spaziergängern ein Ständchen.
Nun wurde es langsam Zeit die Heimfahrt zu denken. Alex führte uns über Schänis - Schmerikon - Wald - Tösstal - Pfäffikon zurück nach Oerlikon.
Wir genossen einen schönen Ausflug bei tollem Wetter.
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